1Die Referenz ist der Athlet, nicht die Mannschaft
Ein Außenspieler läuft doppelt so weit wie ein Innenverteidiger, und ein Torwart hat mit beiden nichts zu tun. Einen Spieler mit dem Kadermittel zu vergleichen zeigt den Unterschied zwischen den Positionen, verkleidet als Unterschied in der Belastung: die Zahl stimmt, nur beantwortet sie eine andere Frage.
Deshalb ist die voreingestellte Referenz die persönliche Norm — die Historie dieses Athleten, nicht die der Mannschaft — und die Reihenfolge steht fest: zuerst er selbst, dann sein Mannschaftsteil, wenn die Gruppe groß genug ist, nie das Mannschaftsmittel als Maßstab für ein Urteil (Ampel, Warnungen, Bereitschaft). Wird auf den Mannschaftsteil ausgewichen, oder in den Profilen auf die Mannschaft, weil der Mannschaftsteil zu klein ist, schreibt das Programm es hin.
Ein neuer Athlet hat keine Norm, solange er keine Historie hat. Das Programm sagt „ich weiß es nicht“, statt ihm die eines anderen zu leihen. Und die Referenz eines Tages wird nur aus den Daten bis zu diesem Tag gebildet: Beim Blick auf den Oktober weiß das Programm nichts vom November — auch nicht beim typischen Spiel, dem Median der bereits gespielten Spiele.